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 Rosenblut - Beim Leben meiner Schwester

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Mikuri
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BeitragThema: Re: Rosenblut - Beim Leben meiner Schwester   So Mai 19, 2013 12:28 pm

"Ich könnte dir weit aus schlimmeres antun als das...also stell dich nicht so an!"
Er führte einen zweiten Finger ein und leckte ihr über den Rücken, während er weiterhin ihre Brust behandelte.
"Dann wollen wir mal meine Liebe, was?"
Er lachte laut, entfernte die Finger aus ihr und trat wie ein Rüde an eine Hündinn heran um sein langes Ding in sie hinein zu stoß. Kräftig war der erste Stoß und schnell bezeugte das Blut das sie keine Jungfrau mehr war.

+++

Gezwungen die Beine zu spreizen lag ich nun da wie eine der Hündinnen auf der Burg.
"Ich will das nicht...!!" flehte ich ihn weiterhin an.
Wie konnte er das nur tun? Sich an einem unschuldigen Kind vergreifen?
Ich fühlte mich dreckig und die Schmerzen am Rücken war vergessen, nachdem etwas viel schlimmeres in Aussicht stand.
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BeitragThema: Re: Rosenblut - Beim Leben meiner Schwester   So Mai 19, 2013 12:46 pm

Laut war der erste Schrei, den ich tat und ein schmerzhaftes Kribbeln durchzuckte meinen Hals. Meine Stimme war überanstrengt.
Doch dies war nicht wichtig - im Moment konnte ich nur daran denken, dass ich eine Schade für meinen Vater war. Für das Dorf, dem er in Lebzeiten angehört hatte..

Ich war eine Schande für ihn. Ich war eine Hure.

Tränen befeuchteten den dreckigen Boden unter mir und ich verspürte immer schmerzvollere Stiche in meinem Unterleib, sie schienen sich mit der Zeit zu häufen und bald schon konnte ich nur noch schreien - bis meine Stimme endgültig versagte..


+++


"Du magst schreien, doch weder wird Hilfe kommen noch kannst du dich schützen! Du bist schwach!", spottete er und stieß seine Finger in sie bevor er ihren Rücken küsste, dabei wieder eine Bisswunde hinterlassend.

Der Fürst entfernte seine Finger jedoch dann und zwang Miku, auf allen Vieren zu stehen. Grob hielt er sie an den Hüften fest und rammte sein Glied von hinten in sie hinein. Das Blut, dass dabei sichtbar wurde, bezeugte Schmerz, aber auch dass das Mädchen von nun an eine 'Frau' war.

Nicht leicht packte der Fürst sie an. Das Blut auf seinem Glied erleichterte ihm das Spiel. "Du bist ja immer noch richtig fest ... sag schon wie sehr du es genießt!"
Die Stöße wurden härter und schneller.
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BeitragThema: Re: Rosenblut - Beim Leben meiner Schwester   So Mai 19, 2013 12:57 pm

Er wurde schneller, immer schneller und massierte dabei grob Anne's Hintern.
"Na? Das gefällt dir doch? Vielleicht sollte ich ja noch einen gang höher schalten?"
Er steigerte sich abermals und steckte nun auch noch einen Finger in ihren Po.
Nicht gerade zimperlich ging er dabei zu und erfreute sich an dem Anblick.

+++

Ich schrie auf. Die Tränen liefen in Strömen und immer wieder musste ich vor Schmerzen schreien.
Nun war es passiert...ich hatte Vater enttäuscht...ich hatte Anne enttäuscht...es war alles meine Schuld.
Bei jedem Stoß schmerzte mein Körper mehr und meine Stimme verblasste durch die Schreie.
Das Blut tröpfelte auf dem Boden und ich war wie betäubt, unfähig etwas gegen diese Situation zu tun.
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BeitragThema: Re: Rosenblut - Beim Leben meiner Schwester   So Mai 19, 2013 1:04 pm

Ich wollte schreien, doch meine Stimme ließ mich im Stich. Es brauchte nicht lange, da verspürte ich kaum noch etwas und ließ den Rest über mich ergehen, ohne mich groß zu widersetzten.
Was konnte ich schon tun? Ich war nicht in der Lage mich selbst zu wehren, wie sollte ich je Miku schützen können?


+++


Die Erektion in Miku wuchs je öfter sie vor Schmerzen zuckte, der Fürst liebte diesen Anblick zu sehr.
Bald schon aber musste das Ende kommen. Er kratzte Miku schmerzhaft Rücken bis zu ihrem Hintern auf, als er tief in ihr kam und das Sperma sich mit frischem Blut vermischte.

Mit einem schelmischen Grinsen zog sich der Fürst aus ihr zurück und säuberte sein Glied kurzer Hand mit einem Tuch, bevor er aufstand und zufrieden seine Hose hochzog. "Nun, das müsste dir eine Lehre gewesen sein, meine Liebe.. Du wirst dem Lord eine gute Dienerin sein, dabei bin ich mir sicher!"
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BeitragThema: Re: Rosenblut - Beim Leben meiner Schwester   So Mai 19, 2013 1:48 pm

Es schmerzte...alles in mir schmerzte. Tränen rannen ohne zögern auf den Boden und raubte mir jeden Mut.
Die Wachen führten mich ab, doch ich fühlte nichts. Das Sperma lief mir immer noch wie Gift auf meinem Körper und ich spürte die Blicke der Bestien im Lager.
Wie Getier brachte man mich in ein Zelt und sperrten mich, so wie ich war: nackt und verstört, in einen dieser kleinen Käfige. Ich vergub das Gesicht in meine Knie und versuchte meine Fassung wieder zu bekommen...es gelang nicht.

+++

Der Fürst stieß sie fester denn je und kam letztendlich in ihr. Sperma floss ihr an den Seiten herunter, ehe er ihn herauszog und ihn an Anne's Körper säuberte.
"Das hast du gut gemacht...morgen fangen wir nochmal an...du wirst die perfekte Sklavin"
Lächelnd zog er sich die Hose an und ließ Anne durch seine Wache, die er nun hereinrief, abführen.
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BeitragThema: Re: Rosenblut - Beim Leben meiner Schwester   So Mai 19, 2013 5:53 pm

Ich fühlte mich so betäubt, dass ich kaum mitbekam, wie man mich zurück zu einigen kleinen Käfigen in ein Zelt brachte.
Ich diesem Käfig lehnte ich den Kopf gegen das Gitter, zog die Beine an und umschlang sie mit den Armen. Leicht war es nicht, bald kamen die Schmerzen zurück, doch das Blut von den Peitschenhieben an meinem Rücken und vorne auf Brust und Bauch verteilt war schon getrocknet.

Ich bekam eine Gänsehaut und irgendwie wurde mir kalt. Ich wollte mich nicht bewegen, die Schmerzen in meinem Unterleib waren immer noch da und ich konnte es kaum ertragen zu fühlen, wie das Sperma langsam aus mir herausran. Eigentlich würde ich in diesem Moment alles tun, um so etwas nicht mehr zu erleben.

War ich gebrochen?
Hatten sie meinen Willen besiegt?
War ich schwach und ängstlich?


Ich kniff die Augen zusammen. Meine Haare waren zersträubt und hingen mir, wenn auch nervend, ins Gesicht. Schweiß war auf meiner Stirn getrocknet, ich wusste, ich könnte ein Bad vertragen, doch Burgfräuleins waren wir nicht mehr.

Meine Augen öffneten sich schlagartig. "Wir... Miku...?"

Meine Stimme war geschwächt und fast nur ein krächzten, als ich den Kopf drehte und mit erschrockenen Augen meine Schwester nicht weit weg von mir betrachtete. Was hatten diese .. diiese BASTARDE mit ihr gemacht?!


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BeitragThema: Re: Rosenblut - Beim Leben meiner Schwester   Mo Mai 20, 2013 12:02 am

Das Blut an meinem Rücken war getrocknet und fühlte sich komisch unter den kalten Gitterstäben meines Gefängnisses an. Ich spürte das lose Fleisch an dieser Stelle. Gerade als meine Gedanken darauf gelenkt waren, kam dieser Schmerz abermals zurück, doch nicht so stark wie mein Unterleib schmerzte.

Eine vertraute, zwar leise und kräzende, Stimme sprach zu mir und ich drehte mich mit letzter Kraft in dessen Richtung.
"Anne...?" flüsterte ich erschöpft und merkte wie mir langsam die Augen zu fielen. Ich war froh das sie hier war und das ich nicht alleine sein musste.

Dennoch konnte ich die Tränen nicht halten, abermals weinte ich. Es war schrecklich gewesen und es sah nicht so aus als ob wir in Zukunft eine bessere Behandlung erwarten konnten.
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BeitragThema: Re: Rosenblut - Beim Leben meiner Schwester   Mo Mai 20, 2013 12:07 am

"Miku .. bleib wach, hörst du?!", ächzte ich und streckte eine Hand nach ihr aus. Es kam mir vor, als wäre sie Meilen entfernt..als wäre sie unerreichbar...

"Miku! Wir müssen von hier fliehen!", sagte ich und wischte mir die Tränen weg. "Verstehst du, was ich sage, Miku?"

Ich forderte sich abermals auf, doch ich sah in ihren Augen, dass sie kaum noch Kraft zur Verfügung hatte. Doch was würde sein, wenn wir erwachten? Würde es da schon zu spät sein?
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BeitragThema: Re: Rosenblut - Beim Leben meiner Schwester   Mo Mai 20, 2013 12:16 am

Ich nickte leicht den Kopf. Ich war nie so stark gewesen wie Anne und um ehrlich zu sein wollte ich das nie. Doch jetzt schämte ich mich davor sie immer so sehr angezweifelt zu haben. Ich wollte nicht aufgeben...ich wollte nicht als Spielzeug für diese Typen enden.
Es gab mir etwas Kraft, sollte ich schon nicht fliehen können, so sollte es zumindest meine Schwester.
Ich streckte ebenfalls die Hand aus, jedoch nicht in ihre Richtung sondern auf das Vorhängeschloss gezielt.

"Nicht wir...du" keuchte ich leise.

Ein letzter magischer Vorrat an Luftmagie, sprengte das Schloss. Leicht lächelnd wurde die Welt um mich herum dunkel.
Im Wissen darüber das es vermutlich meine letzte Handlung war, die ich jemals tun würde, sackte ich in einen traumlosen Schlaf.
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BeitragThema: Re: Rosenblut - Beim Leben meiner Schwester   Mo Mai 20, 2013 12:40 am

Ich kniff die Augen zusammen, als ein starker Windstoß das Schloss sprengte, doch sah ich gleich erschrocken zu meiner Schwester rüber. "Miku! Vergiss es, ich kann doch nicht einfach.."

Sie war eingeschlafen. Ich knurrte. "Gott.. manchmal hasse ich dich wie die Pest, du kleines.."
Langsam und vorsichtig richtete ich mich auf und unterdrückte die Schmerzen, so gut es ging. Auf allen Vieren stieß ich die Gittertür auf und krabbelte heraus, nur um mich vor das Schloss von Miku zu setzen.

Das Schloss mit den Händen umschlingend fing ich an, mich zu konzentrieren. Immer mehr Hitze ergab sich über das feste Metall und ließ es so gut es ging schmelzen. Als es schlussendlich von der Gittertür abfiel, riss ich diese auf und schnappte mir den Arm meiner Schwester. "Miku! Miku!..."

Keine Reaktion.
Verdammt.

Ich schufte - wenn auch grob - sie aus dem Käfig und setzte sich in meinen Armen auf. Das kalte Blut an ihrem Rücken hinterließ rötliche Abdrücke auf meiner blassen Haut.
Ich fuhr mit einem Finger über ihre Wunden - "Miku.. ich lass nicht zu, dass sie dich noch mal so behandeln.."
Mit leichter Trauer und doch so viell Hass in den azurblauen Augen sah ich mich in dem großen Zelt um.

Vorsichtig richtete ich mich auf und lehnte meine Schwester an das Gitter, bevor ich zu ein paar Leinen und Seilen hinstolperte. Ich konnte nicht ganz aufrichtig gehen, da die Schmerzen in meinem Unterleib nur gebückt zu ertragen waren.
Trotzdem quälte ich mich dort hin und fing an, die Leinen un mich zu wickeln. Zuerst um meine Brüste gemäß zu halten und dann um meine restliche Silhouette, bevor ich das meiste mit dünnen Seilen befestigte und zusammenknotete.
Ich schnappte mir ein paar Leinen und Seile, kehrte zu Miku zurück und tat bei ihr dasselbe. Es war mir fremd, sie einzukleiden und um ehrlich zu sein schämte ich mich, doch das durfte jetzt keine Bedeutung haben.

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BeitragThema: Re: Rosenblut - Beim Leben meiner Schwester   Mo Mai 20, 2013 12:53 am

Ich hatte nicht genug Kraft mich zu bewegen. Ich war nach kurzer Zeit bereits wieder wach geworden, dennoch viel zu schwach um etwas zu unternehmen.
Langsam die Augen öffnend sah ich meine Schwester, wie sie mich ankleidete. Ich wurde leicht rot im Gesicht, vorallem aus Scham, versuchte jedoch das Gefühl zu verdängen.

"Danke..." hauchte ich.

Danke...ein Wort das ich nicht oft zu meiner Schwester gesagt hatte, erst jetzt wo es soweit kommen musste, waren wir mehr Schwester zu einander denn je. Der Stoff klebte leicht an meinem verwundeten Rücken und fühlte sich unangenehm an, doch immer an war so meine Blöße versteckt, wenn gleich mir die ganze konstruktion nicht weiter als zur Hälfte meines Oberschenkels ging. Haare standen mir im Gesicht, etwas was nie ungewollt passiert war. Die blauen Blüten in meinen Haaren waren ebenfalls verschwunden und ich sah nun kaum mehr aus wie eine arme Bettlerin.
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BeitragThema: Re: Rosenblut - Beim Leben meiner Schwester   Mo Mai 20, 2013 12:58 am

Um ehrlich zu sein war ich überrascht, als sich meine Schwester bei mir bedankt hatte - doch ich konnte so etwas noch nicht annehmen. "Dank später, wenn wir am Leben sind", flüsterte ich und strich ihr sanft die Strähnen aus den Augen. "Komm."

Ich legte ihren Arm um meine Schulter und hielt sich mit der anderen Hand an der Taille fest, um langsam mit ihr aufzustehen.
"Der Schmerz ist dein Freund.. er zeigt dir, dass du noch lebst..", hauchte ich, doch mehr zu mir selbst, als zu Miku. Es war ein deprimierender und doch so weiser Spruch.

Es wurde schon dunkel draußen, als ich aus dem Zelt meinen Kopf rausstreckte und mit Erleichterung festellt, dass kaum Wachen zu sehen waren.

Wir brauchen Waffen!, sagte ich mir. Doch wo waren diese?
Leise schlich ich mich mit Miku zu einem anderen Zelt und sah mich um - der einzige Weg hier weg war der Wald.
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BeitragThema: Re: Rosenblut - Beim Leben meiner Schwester   Mo Mai 20, 2013 1:08 am

Es war tiefe Nacht und dennoch waren immer noch recht viele Wachen unterwegs.
Im Zelt saßen einige dieser Wesen, bemerkte uns aber nicht. Was mich kaum verwunderte war, das sie über uns redeten, scheinbar war es kein gut gehütetes Geheimniss.

"Hast du die eine gesehen mit den violetten Haaren? Die würde ich auch gern mal nehmen..."

Es schauderte in mir, zu frisch waren die Erinnerungen. Langsam schaute ich in Richtung Wald, während sich Anne umschaute. Er lag so friedlich da, der Wind sauselte durch die Blätter der Bäume.
Ich riss leicht die Augen auf - war da etwa eine Gestalt?
Ich hatte Angst denn der Umriss den ich sah schaute direkt zu uns. Vorsicht sah ich ein Winken und ich versuchte Anne darauf aufmerksam zu machen.

"S-Sieh mal...da..."

Mit einer Kopfbewegung versuchte ich ihr die Richtung klar zu machen.
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BeitragThema: Re: Rosenblut - Beim Leben meiner Schwester   Mo Mai 20, 2013 1:21 am

"Wo? Was denn?", fragte ich leise und folgte Mikus Augen.
Als ich die winkende Gestalt bemerkte, wollte ich verschwinden - woher wussten wir, dass wir ihr trauen konnten?

..ich muss an Miku denken, sagte ich mir und stolperte mit meiner Schwester im Arm auf diese Gestalt zu. Die dunkle Silhouette kam auch auf uns zu und ich hörte das vertraute Rascheln von einer Rüstung. Als wir schon einige Meter gegangen waren, trafen wir auf die Figur, welche sich als großer Ritter mit einem komischen Medaillon um den Hals entpuppte.

"Mein Gott, geht es Euch gut? Halbwegs?" Er half mir, Miku zu stützen, doch unser Glück wehrte nicht lange.
Denn schon bald hörte man hinter uns schreien: "Schnell! Die Gefangenen sind ausgebrochen!!"

"Mist", fluchte der Ritter. "Ihr flieht in den Wald, ich werde sie aufhalten."

"Was, wenn Ihr sterbt?", fragte ich.

"Nehmt das." Der Ritter gab mir das Medaillon und ich sah es mir genau an - im Mondlicht schimmerte es silber mit einem schwarzen Drachen darauf eingeritzt. "Aber-"

"Geht bitte." Er ließ von uns ab und zog sein Schwert.

"Gebt mir ein Messer!", verlangte ich.

"Aber MyLady.."

"Ich will, dass Ihr mir ein Messer gebt! Meine Schwester ist sowieso kampfunfähig.."

"Wie Ihr wünscht."

Schnelle Schritte kamen auf uns von hinten zu.

Der Ritter händigte mir nun auch ein scharfes Messer in Leinen gewickelt und zeigte auf den Wald. "Nun flieht schon! Ihr werdet meine Gefährte da drinnen finden! Sagt ihnen, Ihr hab Marco gefunden."
Und ohne dass ich noch etwas sagen konnte, stieß sich der Mann vor meinen Augen tapfer in das Gefecht mit den Bestien.

Schreie, menschliche und auch tierische, waren zu hören. Die Geräusche von Blut, das tropfte, und von Fleisch, welches zerrissen wurde, dröhnten in meinen Ohren, als ich Miku in den Wald zerrte. Ich beschleunigte, ob Schmerz oder nicht - wir mussten weg! Und das schleunigst!
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BeitragThema: Re: Rosenblut - Beim Leben meiner Schwester   Mo Mai 20, 2013 1:30 am

Die Kampfgeräusche brannten sich grausam in meinen Schädel. Schon wieder starb ein Mensch nur um uns zu beschützen.
Schon in der Burg hatten sie nur wie Sklaven gekämpft die dafür verpflichtet waren ihre Herren zu schützen.
Die Geräusche verzogen sich, je länger wir in den Wald hasteten, und schon bald war weder etwas zu hören noch zu sehen.
Es war dunkel und mehrere Male stolperten meine Füße fast über die vielen Wurzeln des Erdreiches.

"Wo...sollen wir...genau hin?"

Klar hatte dieser Ritter uns gesagt wir würden hier seine Gefährten finden, doch wo genau hatte er nicht erwähnt und der Wald war riesig.
Eine Eule rief in die Nacht herein und Wölfe heulten in der Entfernung.
Es wäre nur eine Frage der Zeit bis wir nicht mehr konnten und den Gegebenheiten der Natur zum Opfer fallen würden.
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BeitragThema: Re: Rosenblut - Beim Leben meiner Schwester   Mo Mai 20, 2013 1:36 am

"Gerade aus", antwortete ich harsch. Es war mir egal, ob wir diese Gefährten finden würden oder nicht - wir mussten irgendwo hin und uns ausrasten. Am besten noch weiter weg, sodass uns niemand je finden würde.

Auch, wenn Miku schon öfter stolperte und auch mich die Kräfte verließen, ließ ich weder ihr noch mir Gnade walten und ging weiter. Meine Füße waren voller Dreck und meine Unterschenkel schmerzten. Hoffentlich würden sie nicht taub werden, während ich sie hier überanstrengte.

Ich weiß nicht, wie lange wir hier herumirrten, aber ich verneinte jede Gelegenheit, irgendwo abzubiegen. Wir gingen gerade aus und nirgendwo sonst hin!

Trotzdem musste es ja so kommen: wir hatten weder getrunken noch etwas gegessen und das schon seit vielleicht mehr als 24 Stunden.
Als wir bei einem großen Baum ankamen, blieb ich endlich stehen. Der kühle Wind trocknete den Schweiß auf meiner Stirn und ich wischte die schweißnassen Strähnen aus meinem Gesicht. Langsam setzte ich Miku hin und lehnte sie seitlich gegen den Baumstamm, bevor ich die Leinen etwas lockerte. Es war nicht gut, wenn das Gewebe gegen ihre offenen Wunden drückte. Vielleicht würden sie mit der frischen Waldluft noch schneller verheilen.
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BeitragThema: Re: Rosenblut - Beim Leben meiner Schwester   Mo Mai 20, 2013 1:50 am

Als Anne mich an dem Baum absetzte kribbelten meine Beine merkwürdig und wurden taub.
Ich zuckte leicht zusammen als der kalten Wind über meinen nun leicht offenen Rücken wehte und auf die Wunde traf.
Erst jetzt kam ich auch dazu Anne richtig zu mustern. Sie sah so aus als hätte sie die gleiche Behandlung gehabt und ich bekam ein schlechtes Gewissen dabei, das ich es mir hier gemütlich machen konnte und sie ackerte.

"Es...tut mir alles so schrecklich leid..."

Ich hatte einfach den Drang mich zu entschuldigen. Für alles was ich ihr je vorgeworfen hatte und für alles was sie meinetwegen durchmachen musste.
Mein Mund war trocken und mein Magen knurrte. Doch es wäre unwahrscheinlich hier etwas zu essen zu finden, und ein Lagerfeuer war zu gefährlich, immerhin hätten wir noch verfolgt werden können.
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BeitragThema: Re: Rosenblut - Beim Leben meiner Schwester   Mo Mai 20, 2013 1:57 am

Ich legt eine Hand auf den Baumstamm und hinterließ eine Brandwunde, welche die Tiere - besonders Ameisen, Käfer und Spinnen - abschrecken würde. So würden wir weniger Probleme haben, zu rasten. Außerdem wollte ich sowieso, dass Miku jetzt rastete. Sie brauchte den Schlaf.

"Soll ich die Wunden verheizen?", fragte ich, bevor ich antwortete: "Nichts zu danken, Schwesterherz."

Das war das erste Mal, dass ich sie so mit vollem Herzen nannte. Sonst war es immer emotionslos rübergekommen - nunja, vielleicht zeigte ich heute auch nicht mehr Emotionen, aber ich stritt ganz und gar ab, dass es ohne Emotionen gesprochen worden war.

Ich legte eine Hand auf Mikus gesunden Arm und wärmte ihren Arm mit hohen Graden. "Wenn ich die Wunden verheize, werden sie taub, aber es wird ein bisschen brennen. Willst du das?"

Ich wusste nicht, ob es helfen würde, und ob die Betäubung lange anhalten würde. Ich wusste nur, dass wir hier alleine mit einem Messer und einem fremden Medaillon im Wald saßen und es uns nicht einmal eisten konnten, ein Feure zu entfachen.
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BeitragThema: Re: Rosenblut - Beim Leben meiner Schwester   Mo Mai 20, 2013 2:07 am

Ich nickte leicht, je weniger ich von dem Schmerz fühlen würde, desso weniger würde ich meiner Schwerster zur last fallen.
Die Wärme die von ihren Händen auf meinen Arm überging tat unglaublich gut. Es wärmte auch leicht den Rest meines Körpers mit und ich schloss etwas die Augen. Ich war ihr so unendlich dankbar das sie für mich da war, das erste mal das ich wirklich soetwas wie Zuneigung aus ihr empfand.

"Was ist mir dir? Du bist auch verletzt..."

Mir waren ihre Wunden vorallem im Gesicht schließlich nicht entgangen und ich wollte nicht das sie ebenfalls Schmerzen hatte.
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BeitragThema: Re: Rosenblut - Beim Leben meiner Schwester   Mo Mai 20, 2013 2:16 am

"Dummes Kind, du kommst vor mir," war meine trockene Antwort und ich ließ ihren Arm los. "Nun, beiß dir auf die Zunge und kneif die Augen zusammen. Es wird für einige Sekunden brennen."

Meine Hände erwärmten sich mit über 30° und mit kurzem Prozess legte ich sie auf die Wunden an ihrem Rücken.
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BeitragThema: Re: Rosenblut - Beim Leben meiner Schwester   Mo Mai 20, 2013 2:44 am

Ich tat was sie von mir wollte, biss jedoch die Zähne zusammen, statt auf die Zunge und kniff die Augen so stark ich konnte zusammen.
Der Schmerz überwältigte ich und ein gequältes quiken entfuhr es meinen Stimmbändern, jedoch so leise das es wohl kaum jemand aus der Distanz hören konnte.
Es vergingen schmerzvolle Sekunden, doch schon bald spürte ich die Wunde nicht mehr und der Schmerz ließ nach. Langsam keuchend löste ich meine Zähne von einander, hielt jedoch weiterhin die Augen geschlossen.

"Danke..."
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BeitragThema: Re: Rosenblut - Beim Leben meiner Schwester   Mo Mai 20, 2013 2:47 am

Ich nickte, obwohl sie es nicht sehen konnte, und zog meine Hände zurück, bevor ich Miku gegen den Baumstamm lehnte. "Raste jetzt. Das ist keine Frage." Es war ein Befehl. Sie sollte besser Schlaf bekommen, bevor noch Schlimmeres passierte als das hier.

Wer weiß? Vielleicht fanden uns diese Gefährten ..
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BeitragThema: Re: Rosenblut - Beim Leben meiner Schwester   Mo Mai 20, 2013 4:50 am

"Ist gut..."

Der Baum drückte leicht auf die Wunde, doch ich spürte keinen Schmerz. Sanft winkelte ich meine Beine an und fiel in einen unruhigen Schlaf.
Immer wieder erinnerte mich ein Gedanke im Traum an das Geschehene. Ich fühlte mich dreckiger denn je und hätte ein heißes Bad gut gebrauchen können.
Ich vergass den Hunger im Schlaf und hatte nur noch diese schrecklichen Dinge vor meinem Auge.
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BeitragThema: Re: Rosenblut - Beim Leben meiner Schwester   Mo Mai 20, 2013 5:32 am

Ich seufzte und lehnte mich auch gegen den Baumstamm. Müde betrachtete ich den dunklen Himmel und wurde aufmerksam, wann immer ein Geräusch ertönte.
Bei jeder kleinsten Kleinigkeit schon wollte ich das Messer nach jeder Bewegung schleudern - ich wollte auf keinen Fall unsere jetzige Freiheit riskieren, wir hatten genug durchgemacht!

Leider hielt auch ich nicht durch. Nach ein paar Stunden schlossen sich meine Augen und ich war eingeschlafen.



Als ich die Augen öffnete, verspürte ich Wärme auf meinen Wunden. Mein Haar war nass, doch meine Haut fühlte sich nicht mehr dreckig sondern sauber und weich an.
Vor mir war kein blauer Himmel, sondern eine beige Wand .. oder war es ein Zelt?
Sofort geriet ich ihn Panik und setzte mich ruckartig auf.

Hatten sie uns wieder? Waren wir wieder--

"Nicht doch, du verletzt dich!", ertönte eine Stimme und ein Junge mit einem Kübel Wasser in den Händen eilte zu mir. Er hatte anscheinend gerade das Zelt betreten.
Sein brünettes Haar fiel ihm ins Gesicht und er war hübsch gebräunt. Ich sah zu mir hinunter und wurde rot - war ich denn nicht nackt?
Nein. Mein Körper war mit Bandagen bedeckt, unter deinem einfachen Kleid, das ich nun trug.

...warte. Hatte mich dieser Mann angezogen?
Und schon kam es, dass ich ihn wütend anfunkelte. Doch er hob nur die Hände, um zu zeigen, dass er mich nicht verletzen würde. "Meine Liebe, ruhig. Bitte leg dich wieder hin, ich betreue dich." Vorsichtig ergriff er meine Hand, als ob er damit rechnen würde, dass ich ihn biss.

Ich ließ diese Berührung zu und legte mich langsam zurück auf das, wie ich jetzt merkte, weiche Bett. Es war wirklich angenehm, wieder in einem zu liegen anstatt in Gras und an einem Baumstamm gelehnt zu schlafen.

"Wer seid Ihr?", fragte ich kurzer Hand.

"Nenn' mich Alexander und duze mich ruhig", lächelte der Junge und fing an, meine Haut mit einem Tuch, das er in das Wasser tränkte, sorgfältig zu säubern.

"...Anne-Catherine", stellte auch ich mich vor.

"Ist Anne in Ordnung? Ich habe dir die Haare gewaschen und keine Angst, die Frau des Obersten hat dich eingekleidet, ich habe nichts gesehen!" Er kicherte und fragte dann: "Ist alles in Ordnung? Wir haben dich und das andere Mädchen im Wald gefunden. Ich bin das zweitjüngste Mitglied des Drachen-Klans."

"Drachen-Klan...?"

"Das Medaillon, das du bei dir trugst, gehörte Marco. Ebenso das Messer. Was ist geschehen?"

"Wo ist Miku? Wo ist das andere Mädchen...?", wollte ich wissen.

"In dem Zelt neben uns, der Jüngste von uns kümmert sich um sie, keine Sorge", versicherte Alexander.
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BeitragThema: Re: Rosenblut - Beim Leben meiner Schwester   Mo Mai 20, 2013 5:59 am

Langsam öffnete ich die Augen, kein Wind durchstriff mein Gesicht und auch keine Geräusche der Natur konnte ich vernehmen. Nicht einmal den Waldboden konnte ich spüren...hieß das etwa?
Ich richtete mich auf, nur um vor Schmerz wieder ins weiche Bett zufallen...ein Bett? wo war ich hier nur?
Es fühlte sich kuschelig warm an und ich hatte eine Art nasses Tuch auf meiner Stirn, wahrscheinlich um ein mögliches Fieber zu lindern.

"W-Wo bin ich hier?"

Ich schaute an mir herunter, ein etwas längeres Kleid als die Leinen, bedeckte nun meine nackte Haut und ich spürte ein dicken Verband welcher um meinen Rücken gelegt worden war. Plötzlich nahm mir eine Hand das nasse Tuch von der Stirn und legte ein neues hinauf.

"Ganz ruhig, du bist in Sicherheit..." versicherte mir eine jungendliche Stimme.

Ich versuchte mich zu drehen, doch eine Hand hielt mich davon ab. Stattdessen kam der dazugehörige Körper in mein Blickfeld.
Es war ein gut 16 jähriger Junge, dessen kurze blonde Haare sein Haupt schmückten. Mir vielen besonders die Sommersprossen in seinem Gesicht auf und eine lange Narbe die sich von seinem rechten Augen bis zum Kinn zog. Das Auge jedoch konnte man selbst nicht sehen, da eine schwarzen Augenklappe entweiige Blicke versperrte.

"Wer bist du?" meine Stimme war immer noch nicht da, was der Junge merkte und mir sofort eine Feldflasche mit Wasser an den Mund führte.

"Ich heiße Francis und bin der jüngste hier im Lager..."

Ich schaute mir die Umgebung genauer an, tatsächlich war ich wohl in einem Zelt, was mich dennoch verwirrte. Es brachte mich zu meiner ersten Frage zurück...wo war ich hier? Der Junge schien zu wissen was mich verwirrte und fügte rasch hinzu:

"...des Drachen-Klans. Wir sind eine Elite-Garde im Auftrag des Königs."

Das erklärte zumindest warum ich noch lebte. Dieser Ritter der uns genug Zeit verschafft hatte gehörte wohl hier her, so erklärte es mir daraufhin zumindest der Junge. Es war etwas zu viel für mich und meine Gedanken wichen ab zu Anne.

"W-Wo ist meine Schwester?"

"Du meinst das andere Mädchen das wir neben dir gefunden haben? Es ist im Nachbarzelt und ist wohl auf."

Ich atmete erleichert auf, immerhin ging es ihr gut und wir waren zumindest vorerst in Sicherheit.

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