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 Seven Sins: Die Story

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DarkInnocence

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BeitragThema: Re: Seven Sins: Die Story    Di Feb 24, 2015 11:47 pm

"Arbeitest du schon wieder an einem neuen Treffen?", fragte ich und stellte die Teller auf den Tisch.
Totsuka lächelte mich traurig an und nickte. "Ich bin weit gekommen. Viele Leute sind beeindruckt."
"Und du bist sicher, dass ich dir nicht helfen soll bei etwas?" 
"Ja, bin ich, Babe." Er nahm mein Kinn, zog mich sanft runter und küsste meine Wange. "Und ich bin sofort fertig." 
"Das hoffe ich auch", grinste ich zurück und verschwand in die Küche. 


Totsuka strich sich ein paar seiner dunklen Haare hinters Ohr und tippte weiter an seinem Laptop, als ich plötzlich die Tür hörte. Mein Freund gab keinen Laut von sich - er musste erschrocken sein - ich vernahm lediglich die schnellen Schritte von der Schwelle hinein ins Wohnzimmer. 
Hastig eilte ich zurück hinaus und ergriff Kigan vom Regal, zog ihn heraus und blockte den Angriff seitlich ab - bevor ich in das Gesicht des Angreifers blickte. 


"...Yuni?" Ich murmelte, leise, fast unverständlich. Nach all den Mordversuchen wurde nun sie geschickt? Ich hatte mitgekriegt, dass sie nicht mehr zurückgekommen war, um vor den Sensei zu treten, wie es eigentlich ihre Pflicht gewesen war. 
Ich schlug ihr Murasame zurück und stellte mich vor Totsuka. Wie konnte sie es nur wagen, hier herzukommen... 
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Mikuri
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BeitragThema: Re: Seven Sins: Die Story    Di Feb 24, 2015 11:58 pm

"R-Rin?", fragte ich überrascht, als er meinen Angriff blockte und meine Klinge zurückdrängte. Drei Monate war es her gewesen, seit ich ihn das letzte Mal gesehen hatte. Dennoch er hatte seinen Weg gewählt und ich meinen. "Du bist kein Ziel. Es gibt keinen Grund dich zu töten, Rin", erklärte ich, "geh zur Seite...". Doch ganz offensichtlich, jetzt wo er nicht mehr mir verpflichtet war, schien er erst recht meine Befehle zu missachten.

Ich wollte nicht gegen ihn kämpfen, doch mir blieb keine andere Wahl, ich musste den Auftrag ausführen. Anfangs versuchte ich an ihm vorbei zu kommen, doch gab es auf und führte schließlich einen ansehlichen Kampf mit ihm. Damals hatte ich nicht wetteh können wir im direkten Zweikamp gewonnen würde und so war es auch jetzt


Zuletzt von Mikuri am Mi Feb 25, 2015 10:11 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Seven Sins: Die Story    Mi Feb 25, 2015 12:17 am

"Du würdest mich auch nicht töten", antwortete ich ihr. "Jedenfalls dachte ich das mal. Wenn du denkst, dass du Dinge tust, die uns beiden gut tun, dann hast du eine sehr komische Art das zu zeigen, Partnerin." Ich ließ sie nicht durch, sie würde mir Totsuka nicht nehmen. Auch, wenn ich sogar in Unglauben schwankte, dass sie es schaffen würde, ihn zu töten. 


Während ich mit ihr kämpfte, zeigte ich keinen Hauch von Schwäche, doch dafür griff ich sie nicht mit aller Wucht an. Ich drängt sie Richtung Korridor, gegen die Wand. Ich griff mir Shinigami, welcher auf der Kommode lag und hielt ihr die silbern glänzende Klinge an den Hals, Kigans drückte ich gegen Murasame. "Du wirst.. ihn nicht umbringen. Ich liebe ihn. Und wenn du etwas dafür tun willst, dass wir so viele Jahre befreundet waren, dann ist jetzt ein Zeitpunkt, um das zu machen", flüsterte ich ihr zu. "Komm zu dir und sag mir ins Gesicht, dass ich dir nichts wert bin und dass du den letzten Menschen, der mir was bedeutet, aus meinem Leben reißen möchtest, Yuni. Rede endlich mit mir." 
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BeitragThema: Re: Seven Sins: Die Story    Mi Feb 25, 2015 12:38 am

Geschickt und entschlossen dränge er mich nach draußen und drückte mich gegen die nächstbeste Wand. Er war wirklich nicht schlecht geworden. Er redete auf mich ein und auch wenn ich versuchte mich zu verteidigen, hörte ich ihm zu. Er liebte diesen Jungen? Was war schon liebe? Mit Wucht schleuderte ich ihn von mir, hiel das Murasame aber gesenkt.

"Befreundet? Ich hatte nie Freunde. Hatte nie eine Familie. Das töten ist alles was meinem Leben einen Sinn gibt.", erklärte ich bitter und ließ das Murasame in die Scheide gleiten. "Ich mochte dich. Wirklich. Ich werde meinen Auftrag nicht ausführen. Aber du weißt was das heißt..." Ich schob mich mit der Brust gegen seine Klinge. "Es ist vielleicht deine einzige Chance jemaden umzubringen, der wirklich schuldig ist..."

Tief im inneren hatte ich mir die letzten Monate gewünscht nicht mehr zu leben. Doch nicht einmal dazu war ich fähig gewesen.


Zuletzt von Mikuri am Mi Feb 25, 2015 10:11 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Seven Sins: Die Story    Mi Feb 25, 2015 12:56 am

Ich hörte ihr mit verengten Augen zu, fühlte die Wand in meinem Rücken, verspürte aber nicht das Bedürfnis, einen großen Tumult draus zu machen, dass sie immer noch stärker war. Sattdessen redete ich weiter auf sie ein: "Das ist nicht wahr! Das Leben ist, was in deinem Leben Sinn ergibt! Du hast kein Recht, Menschen das Leben zu nehmen, die keinem anderen etwas getan haben. Ob du jetzt eine coole, unterkühlte Mörderin bist, oder nicht, ob du eine Familie hattest, oder nicht. Nichts und niemand berechtigt dich dazu, dich so aufzuführen, wie du es hier tust. Der Sensei würde dich abschlachten lassen. Es war bestimmt nicht sein Ziel, uns zu Maschinen zu erziehen, so wie es die Cylonen sind, für die du ja so schön an der Leine mitgehst. Miaust du auch für sie, wenn sie dir deine Belohnung geben? Sind es schon längst 100 Ruben geworden? Kaufst du dir davon sehr viel Eis?" Ich wusste nicht, was grade mit mir los war, hatte ich doch nicht einmal vor drei Monaten so mit ihr geredet. Aber es schien einfach alles, das sich in mir diese letzten Monate aufgebraut hat, endlich rauszuwollen. Und nun war Yuni da und würde mir zuhören. 


Sie drückte sich gegen Shinigamis Klinge. Ich ließ Kigan los und schlang den Arm um ihre Taille, drückte sie gen mich, sodass das scharfe Metall zwischen uns lag und uns beiden sofort die Brust aufschneiden könnte. "Du hast so recht, Yuni. Du bist schuldig und viele würden dich liebend gerne tot sehen. Doch ich .. gehöre nicht dazu. Und weißt du auch warum? Weil du mir etwas bedeutest. Nach all den Jahren und auch nachdem du mich weggeworfen hast. Die Zuneigung, dich ich zu dir empfand, ist nie kleiner geworden. Wenn ich dich töte, werde ich mich selbst auch töten. Denn es gibt Menschen, die auch was für dich übrig haben und die deine Familie sein wollen. Ich hatte drei große Brüder, zwei davon nie gekannt, und du warst immer meine große Schwester. Das wird sich nicht ändern, ob Partner oder nicht. Und wenn du dich für das Richtige entscheidest, bin ich auch gewillt, dir wieder zu folgen und nicht zu widersprechen. Ich gehöre auch auf den Galgen, auch ich habe unschuldige Seelen, die ich hinter mir herschleppe, und trotzdem gibt es jemanden, der mich so akzeptiert. Man kann nicht ändern, was passiert ist. Du kannst nicht ändern, was du getan hast - du kannst es nur besser machen." 
Meine Stimme war wieder ruhig und ich schaute ihr tief in die Augen. "Du magst mich gemocht haben. Aber ich mag dich immer noch." Und lächelte sie an. 
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BeitragThema: Re: Seven Sins: Die Story    Mi Feb 25, 2015 1:11 am

"BAKA!", schrie ich ihn an und klatschte ihm so heftig eine, wie schon lange nicht mehr. Die Waffen fielen zu Boden, doch noch bevor er etwas machen konnte umarmte ich ihn. Schluchzend rannen mir die Tränen hinunter.

"Ich will nicht das du mir überall hin folgst...ich...ich...will einfach nicht mehr alleine sein. Es tut so weh niemanden zu haben, keine Heimat zu haben wo man zurückkehren kann." ... Ich weinte hemmunglos und krallte mich fast an Rin fest, aus Angst er könnte mich jederzeit wegstoßen. "Es tut mir leid...ich wollte dich nie so behandeln, wollte nie Unschuldige töten. Wollte nie für diese Drecksmaschinen arbeiten".

Ich fand kaum halt und rutschte auf die Knie, während mein Kopf sich an seine Beine lehnten, wobei die Hose unter Tränen zu leiden hatte.


Zuletzt von Mikuri am Mi Feb 25, 2015 10:10 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Seven Sins: Die Story    Mi Feb 25, 2015 1:23 am

"Ah..." Fuck! Die Ohrfeige hatte sichtlich wehgetan, und meine Augen füllten sich sogleich mit Tränen. Um Gottes Willen... Sie umarmte mich, krallte ihre Finger in mich rein, als ob sie Angst hätte, ich würde entrinnen und sie wegstoßen. Im Endeffekt glitt sie hinab auf die Knie und weinte immer noch unaufhörlich gegen den Stoff meiner Hose. Ich sah ihr mit angeknackstem Herzen zu, ehe ich mich zu ihr runterbeugte und sie in die Arme nahm, mich mit ihr gegen die Wand lehnte. Ihr durch die Haare strich. Ich hätte nicht gedacht, dass meine Worte sie erreichen würden, doch ich war unglaublich glücklich darüber. 


"Schhh... ich bin da. Ist schon okay, es ist alles in Ordnung", wisperte ich ihr zu und hörte mit dem Streicheln nicht auf. Es hatte damals den Jungen beruhigt, vielleicht beruhigte es sie nun auch. 
Wir verweilten gegen der Wand und ich hatte das Bedürfnis, ihr einfach alles zu verzeihen. Es schien ihr wirklich leid zu tun und ich war froh, dass sie mir das endlich sagte. Dass sie ihre Gefühle in Worte fasste und erklärte, was sie tun und lassen wollte. Das machte ein Individuum aus. 


Als sich Yuni einigermaßen wieder beruhigt hatte, trat Totsuka vorsichtig durch den Türbogen in den Korridor. "Hey, ist das Essen bald fertig?"
"...du bist ja so ein Arsch", fauchte ich ihn an, wobei meine Wange sogar etwas wehtat. Doch mein Freund lachte nur und lächelte uns dann sanft zu. "Ist alles okay? Innere Wunden kann man nicht so gut verarzten, aber wenn du willst, hol ich den Erst-Hilfe-Kasten", sagte er zu Yuni, auch wenn er einen Abstand von zwei Metern hielt. War jedoch etwas verständlich.
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BeitragThema: Re: Seven Sins: Die Story    Mi Feb 25, 2015 10:09 am

Geradezu aufdringlich nach Nähe suchend, kuschelte ich mich an Rin. Was hatte ich nur getan? Warum hatte ich ihn einfach weggeworfen? Seine Worte hatten mich hart getroffen, doch sie waren immerhin alle wahr. Eine Weile ruhte ich so, hörte sogar langsam auf zu schluchzen und frösteltete etwas, ehe Totsuka seinen Kopf aus der Tür streckte. Er schien kaum Angst zu zeigen, auch wenn er noch deutlich abstand hielt. Er bot einen Erste-Hilfe-Kasten an, doch bekam nur ein Kopfschütteln zur Antwort. Erstens war ich nicht sonderlich verletzt und zweites wollte ich mir im Moment auch gar Behandeln lassen.

"Ich werd wohl morgen zum Sensei gehen, auch wenn er mir vermutlich den Hals umdreht." seufzte ich schließlich und stand vorsichtig wieder auf, während ich mir die Tränen aus den Augen wischte. "Er hat bestimmt schon meine Wohnung verkauft...werd schon Alternativen finden.", murmelte ich mehr zu mir selbst, als zu den anderen Beiden. Vorsichtig wog ich das Murasame in der Hand mit samt der Schwertscheide. Diese Waffe hatte genauso gelitten wie ich und vermutlich war dieses Ding, dass Einzige was mich jemals vollkommen verstehen würde. Rin konnte mir vielleicht verzeihen, doch es sicher nie verstehen.
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BeitragThema: Re: Seven Sins: Die Story    Mi Feb 25, 2015 10:25 am

"Bleib hier", bot ich ihr an, ohne groß darüber nachzudenken. 
"Hierbleiben?", wiederholte Totsuka mit zusammengezogenen Augenbrauen. 
"Dann musst du dir keine neue suchen und nicht unter der Brücke schlafen", sagte ich, ohne auf meinen Freund zu achten. "Denkst du nicht, dass das besser wäre? Und dann sind wir wenigstens zusammen." Das hörte sich verdammt kitschig an, doch ich wollte es auch mal gesagt haben. Nachdem sie jetzt da war und bei Sinnen schien, war es nicht mit meinem Gewissen zu vereinbaren, sie alleine zu lassen. Und die Idee mit dem Sensei ... war auch nicht grade die Beste. "Du solltest ihm wenigstens ein Präsent mitbringen, denkst du nicht?" Vielleicht zügelte es ihn etwas... Obwohl ich mir da nicht so sicher war wie ich mich anhörte. Abgesehen davon würden die Cylonen sie suchen, vielleicht sogar schon in ein oder zwei Stunden. Sie würden dann zwar wissen, dass ich auch hier war - wusste ich doch nicht, was Yuni ihnen berichtet hatte damals -, doch es war besser als alleine aufgefunden zu werden. Ich traute den Herrschern nicht, sie hatten viel zu viel Macht. Das freundliche Gesicht war nur eine Visage voller Schauspiel. 
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BeitragThema: Re: Seven Sins: Die Story    Mi Feb 25, 2015 10:53 am

"Macht es euch denn wirklich nichts aus?" wollte ich wissen und zögerte etwas. Klar war es Besser als auf der Straße zu übernachten. Doch in ihren Augen war ich immer noch soetwas wie eine Verräterin. Dennoch war ich dankbar, nicht allein zu sein. Wegen dem Sensei nickte ich nur. "Klingt gut, ich hab vielleicht schon eine Idee. Aber...erst morgen.", meinte ich und wurde wieder ruhiger, in mich gekehrter. Es war nicht leicht soviel an einem Tag zu sagen, vorallem Dinge, über die ich nie sprechen wollte. Was der Sensei wohl sagen würde? Ob er mir eine zweite Chance gab? Und was war mit den Cylonen? Würden sie mich einfach gehen lassen? Ich seufzte etwas und betrat dann vorsichtig Totsuka's Häuslichkeiten, ohne ihm zu Nahe zu treten. Ich wollte ihm nicht noch mehr Angst machen. Mein Magen knurrte etwas, doch ich ließ mir sogut es ging nichts anmerken.
"Was hast du in den letzten drei Monaten gemacht, Rin?", fragte ich schließlich frei heraus. Es waren die ersten Monate gewesen, die wir überhaupt getrennt waren, weshalb es mich neugierig machte. Er war niemand der sich heulend verkroch, er hatte eine starke Kämpfernatur.
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BeitragThema: Re: Seven Sins: Die Story    Mi Feb 25, 2015 11:27 am

Ich bat sie beide sich an den Tisch zu setzen und ging gleich daran, die Tür zu verschließen. Wer wusste schon, was noch kommen würde...
Totsuka klappte seinen Laptop zu, verständlicher weise wollte er nicht, dass sie etwas von seinen Dokumenten und geheimen Daten sah. Ich holte ein drittes Teller aus der Küche und stellte es vor Yuni hin. "Du magst doch Cevapcici, richtig?", lächelte ich die Schwarzhaarige an, ehe sie mir die Frage stellte, was ich denn so die letzten Monate getrieben hatte. 


"Ich habe mit dem Sensei geredet, nachdem ich zurückgekommen bin. Blieb aber nicht in seiner Ausbildung, sondern mir wurde der Widerstandsorden außerhalb der Stadt angeboten", erklärte ich ihr, mein warmes Lächeln kam zurück. "Es war zwar nicht ganz freiwillig, aber ich bin seit zwei Monaten dort ein Mitglied. Trotzdem ist seit dem viel passiert." Darunter Totsukas veröffentlichte Dokumente, die darauffolgenden Drohungen und Mordversuche - was ihr wahrscheinlich sowieso in den Sinn kam.  
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BeitragThema: Re: Seven Sins: Die Story    Fr März 06, 2015 11:31 am

Vermutlich würde sie mir eine Weile noch misstrauen, doch ich verstand diesen Umstand und akzeptierte ihn somit. "Yip", war meine Antwort auf seine Frage und hörte mir aufmerksam an was er zu sagen hatte. Der Widerstand, also? Bei den Cylonen hatte ich zwar einiges über sie gehört, doch begegnet, geschweige denn einen von ihnen getötet, hatte ich nicht. "In den zwei Monaten ist wirklich viel passiert...", meinte ich nur leicht in Gedanken und stand wieder von meinem Platz auf, nun wo das Essen noch nicht fertig war, ging zum Fenster und starrte versunken nach draußen. Langsam versank die Sonne am Horizont und erleuchtete den Himmel in einem schönen orangenen Farbton. Bald würde es also Nacht sein.

Schließlich drehte ich mich um und lehnte mich gegen die Fensterbank. "Warum denn: "Nicht ganz freiwillig"?", wollte ich wissen und schlang die Arme ineinander.
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BeitragThema: Re: Seven Sins: Die Story    Fr März 06, 2015 11:38 pm

Ich beobachtete Yuni, wie sie zum Fensterbrett schritt, sich danach umwandte und dagegen lehnte. Ihre starken Arme schlang sie um sich selbst und fragte danach, was ich mit 'nicht ganz freiwillig' meinte. Ich hob eine Hand, um sie kurz zum Warten zu bitten, verschwand in die Küche und kam mit einer Schüssel Erdäpfelsalat zurück, stellte sie auf den Tisch. "Naja... War ein bisschen kompliziert, wie sie um meine Hilfe fragten. Das ist alles." 
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BeitragThema: Re: Seven Sins: Die Story    Sa März 07, 2015 3:48 am

Er vertraute mir also nicht. "Hm, wie du meinst." Ich schnallte das Murasame enger um mich und löste mich aus der Lehne. "Danke für die Einladung zum Essen. Aber ich muss noch was erledigen. Wir sehen uns.", erklärte ich leise und ohne das er mich hätte aufhalten können, war ich auch schon aus dem Raum verschwunden. Es war nicht etwa so, das ich wegrannte. Ich wollte wirklich noch was erledigen! Ich lief den ganzen Weg zum nächsten Hochhaus der Stadt und lief die Treppen rauf, bis ich vor der Tür meines alten Appartments klopfte. Niemand schien da zu sein, weshalb ich meinen Schlüssel benutzte, um die Tür zu öffnen. Die Wohnung war komplett leergeräumt und etwas ernüchternd schaute ich mich um. Einzig die Striche an der Wand waren geblieben. Vorsichtig tastete ich den Boden davor ab und öffnete eine Diele des laminierten Bodens, worunter ein Hohlraum zum Vorschein kam. Ein altes Buch schimmerte ich mir entgegen und erleichtert lächelnd schaute ich es an. Es war noch hier. Ich nahm es an meine Brust und setzte mich gegen die kalte Wand. Hier war es eisig, war die Heizung immerhin nicht mehr in Betrieb. Ich blieb vielleicht einige Stunden, bis ich die Wohnung hinter mir ließ, die Wand nun voll mit Strichen. Wie hatte ich nur daran denken können, in mein altes Leben zurückkehren zu können? Ich hatte mich damals entschieden etwas zu sein, was viele nicht akzeptieren würden. Und nun bedauerte ich es? Auf einer Brücke, etwas abseits von der Stadt, lehnte ich an dem Geländer und starrte auf das Buch, während unter mir der Fluss rauschend von dannen zog. Hier kam ich immer her, wenn ich nachdachte. Der Einzige, der es wissen konnte war Rin. Nicht einmal dem Meister hatte ich davon erzählt.
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BeitragThema: Re: Seven Sins: Die Story    Sa März 07, 2015 3:58 am

"Und du bist sicher, dass es sonst gut geht? Dir ist klar, dass 'ne Show bei mir nicht wirkt", murmelte ich. Die Brücke war wohl der einzige Ort gewesen, von dem ich wirklich gelaubt hatte, dass sie hier seinw würde. Und nun stand sie da, mit dem Rücken zu mir und irgendwas in den Händchen. Ich saß auf dem anderen Geländer, die Beine verschränkt, die Arme auf dem Oberschenkel gelegt. Ich beobachtete das im Winde spielende lange Haar mit einem undefinierbaren Blick. "Ich will nicht denken, dass du sowas wie ein Monster bist. Das habe ich dir schon mal gesagt. Was willst du nur an diesem trostlosen Ort, wenn du in einer Umarmung sein könntest?" 
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BeitragThema: Re: Seven Sins: Die Story    Sa März 07, 2015 4:38 am

Rin hatte längst bemerkt, noch bevor er das Wort an mich gerichtet hatte, weshalb ich mich nur etwas unbeeindruck umdrehte. "Ich hab nur etwas nachgedacht.", fing ich an und schaute auf das Buch in meinen Händen. "Ich werde gehen. Ich war nie für solch ein Leben bestimmt. Ein trostloser, einsamer Ort hat nun mal etwas tröstenes.", erklärte ich ernst und steckte das Buch in eine Seitentasche. Das Murasame legte ich von meinem Rücken und wog es ein letztes Mal sanft in den Händen, ehe ich es samt Scheide auf den Boden legte und meinem alten Leben den Rücken kehrte. Vermutlich würde ich nach Norden gehen. Dort wo nur noch Ödland war, dort wo einst Krieg gegen die Cylonen herrschte. Dort gab es sicher einen Neuanfang, wenn auch nur in stiller Meditation.
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BeitragThema: Re: Seven Sins: Die Story    Sa März 07, 2015 4:44 am

"Du willst dich mir wegnehmen? In welchem Leid versinkst du eigentlich, Yuni? In Mit- oder Selbstmileid? Was denkst du, was du tust?", fragte ich sie. Die Worte hörten sich gereizt an, aber meine Stimme war ruhig. "Was setzt du dir nur alles in den Kopf... Glaubst du denn, dass es besser wird, wenn du gehst? Wenn du alles hinter dir lässt? Ich weiß doch ganz genau, dass noch ein dünner Faden existiert, der von deinem Herzen bis hier hin in das Dorf reicht. Du kannst ihn nicht zertrennen..." Meine Fingernägel bohrten sich in das Material meiner Hose, doch es war eher aus Verzweiflung als aus Wut. Ich wusste gar nicht, in welcher Verfassung ich mich gerade befand.
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BeitragThema: Re: Seven Sins: Die Story    Sa März 07, 2015 4:55 am

"Vielleicht wirst du mich irgendwann verstehen, Rin. Aber für mich, ist hier kein Platz mehr. Jeder wird mich nur als die Mörderin ansehen, die ich bin, gleich wie es um dich steht. Leb wohl.", meinte ich, immer noch mit leiser Stimme, während ich schweigend die Brücke verließ. Nur die Schritte konnte man deutlich hören, aber auch ein wenig die Zweifel spüren. Er hatte Recht, es gab immer noch einen Faden, doch es war nichts, was einen halten konnte, nur ein Gefühl nicht komplett alleine auf der Welt zu sein. Unterwegs holte ich wieder das Buch heraus. Ich hatte es nie gelesen, viele andere hatte ich verschlungen, doch dieses hatte ich nie angerührt. Vielleicht hatte ich ja Angst was drin stehen würde? Vielleicht war es auch einfach unbehagen so etwas wertvolles auch nur zu öffnen. Es war eine Erinnerung. Das Einzige bisschen Eigentum, was mir blieb.
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BeitragThema: Re: Seven Sins: Die Story    Sa März 07, 2015 5:07 am

Ich sah ihr im ersten Moment nur zu, wie sie von der Brücke runterging, ehe ich mit meinem Verstand darum kämpfte, ob ich mich verpissen oder ihr folgen sollte. 
Scheiße. 
Ich glitt von dem Geländer und eilte hinter ihr her, schnappte mir ihren Unterarm und brachte sie zum Halt. "Mir ist ja klar, wie du dich fühlst. Um sowas geht's doch gar nicht", seufzte ich und verstärkte meinen Griff. "Ich gehe mit dir." Sie hatte kein Schwert, kaum eine Verteidigung, nur Geld. Was glaubte sie denn von mir? Dass sie alleine da hingehen würde, wo sie hinwollte? Und wie ich sie kannte, war es auch noch ein menschenverlassener Ort. 
Es war weder ihre noch meine Art, große Reden zu schwingen. Vielleicht sagte ich deshalb nicht mehr und umarmte einfach nur ihren Arm, legte meine Stirn gegen ihre Schulter. Vielleicht war aber auch einfach zu viel passiert, als dass ich mehr sagen wollte. 
Ich beschwor sie einfach im Stillen, mir den plötzlich Körperkontakt zu verzeihen, war sie doch kein großer Fan davon. Aber ich hob den Kopf auch bald wieder an und starrte ihr in die Augen. Sie konnte mich nicht loswerden! Keiner konnte seinen Hund einfach stehen lassen. 
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BeitragThema: Re: Seven Sins: Die Story    Sa März 07, 2015 5:24 am

Überrascht blieb ich stehen, als jemand meinen Unterarm packte und starrte in Rin's Augen. Er wollte mitkommen? Er kuschelte sich quasi an mich, während ich einfach nur leicht durch seine Haare streichelte. "Nein. Anders als ich, hast du noch eine Familie und eine Zukunft.", meinte ich trocken und riss ihn mit sanfter Gewalt von mir los. "Verwahr einfach nur meine Waffe gut. Sie hat jemand besseren verdient.", bat ich ihn und seufzte etwas. Es war, als würde ich etwas sehr wichtiges hier lassen, doch er konnte mich nicht begleitet. Wenn nötig, würde ich ihn betäuben müssen, doch ich hoffte einfach, dass dies nicht nötig sein würde.
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BeitragThema: Re: Seven Sins: Die Story    Sa März 07, 2015 6:03 am

Ein kleines Stück brach von meinem Herzen ab, als sie mich von sich stieß. Ich sah sie ungläubig an und schüttelte den Kopf. Ich kaufte ihr das alles nicht ab. "Das kannst du vergessen! Ich hab nur da eine Familie, wo du auch bist! Ich gehe mit dir, ob es dir gefällt oder nicht." 
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BeitragThema: Re: Seven Sins: Die Story    Sa März 07, 2015 6:52 am

Ich umarmte ihn sanft und flüsterte leise: "Du hast Totsuka...es tut mir leid.". Ein kleiner Stich an seinem Nacken würde er bemerken, während sich die Ampulle mit dem Betäubungsmittel leerte. Ich hielt ihn sanft fest, damit sein schlaffer Körper nicht auf den Boden schlug. Vorsichtig legte ich ihn auf den Boden in Seitenlage und deckte ihn mit meiner Jacke zu. "Wir sehen uns wieder, ich verspreche es dir, Rin.", flüsterte ich, vergewisserte mich ein letztes Mal, dass es ihm gut ging und verschwand schließlich in der Dunkelheit der Nacht.
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BeitragThema: Re: Seven Sins: Die Story    Sa März 07, 2015 7:47 am

Noch mehr Zeit verging, als ich gedacht hatte. Die Zeitungen schrieben den 22. September mit grausamem Regen, der wie Steine gegen das Fenster schlugen. Ich saß auf dem Stuhl neben der Kommode mit Shinigami darauf und sah aus genanntem Finster, obwohl ich überhaupt nichts sehen konnte. Vielleicht war es ein Fehler gewesen, nicht gestern alles einzukaufen... Jetzt da durchzulatschen könnte sich als ziemlich nervig erweisen.

Die Haustür wurde aufgeschlossen und schwang im nächsten Moment auf. "Rin!", sang Totsukas Stimme durch das Wohnzimmer. Ich stieß einen Atemzug aus und schloss die Augen, um ein kleines bisschen in meiner eigenen kleinen Dunkelheit zu verweilen. Deswegen erschreckte ich mich beinah, als mich eine Hand bei der Schulter packte. "Babe! Aaaalles, alles gute", lächelte Totsuka übertrieben, lehnte sich zu mir runter und gab mir einen sanften Kuss. Ich starrte in seine Augen, ehe ich mich räusperte. "Danke, Schatz." Ich hob eine Hand und strich ihm über die Wange. "Das Essen ist bald fertig. Du kannst dich solange hinlegen." 

"Du hast gekocht? Dabei wollte ich das doch tun", seufzte mein Freund enttäuscht, doch kicherte danach. "Du bist ein hoffnungsloser Fall."
"Ja, vielleicht", lachte ich etwas weinerlich.

"Möchtest du gar nicht dein Geschenk sehen?"
"Mein Geschenk?"
"Du stehst aber heute neben den Schuhen. Was ist dir denn über die Leber gelaufen, Rin?" Totsuka lehnte sich erneut runter und sah mir tief in die Augen. Ich spürte, wie ich errötete, und sah weg. "Ach Quatsch, was redest du da!" 
"Na komm, was bedrückt dich?"
"Gar nichts."
"..." Wieder seufzte er. "Nun gut. Aber versprich mir wenigstens, dass du mit mir eines Tages darüber redest, okay?"
"Ich muss dir nichts versprechen, Totsuka."

"Oh ja, stattdessen schaust du aus einem Fenster, aus dem man nichts sehen kann."
"...." Ich rieb mir mit dem Handrücken angespannt übers Gesicht. Er hatte ja irgendwo recht, aber ich wollte es nicht einsehen. 

"Bitte lass es sein." Er küsste meine Wange. "Bitte." Danach verschwand seine Hand, an meiner Schulter wurde mir plötzlich kalt, sodass ich darüber rieb. Als ich mich umsah, war er weg und der Radio ertönte nur wenige Sekunden später. 

Ich sah aber dann doch irgendwann ein, dass ich gemein gewesen war. Er hatte mich nur aufmuntern wollen und es tat mir leid, ihm so entgegengekommen zu sein. Ich stand auf und ging ins Wohnzimmer, wo er auf der Couch lag und die Zeitung las. Auf dem Tisch stand ein Paket, eingepackt in silbernem Papier. Meine Wangen fühlten sich heiß an, doch ich ignorierte es und trat zu ihm. Jedoch, als ich den Mund aufmachte, klingelte mein Handy. Unser beider Blick schweifte zum Küchentisch. Seufzend schlenderte ich dort rüber und hob ab. "Ja? .... Okay, ist gut." Ich legte wieder auf und sah Totsuka reuevoll an. "Ich muss los... "

"Aber, Rin-"
"Ich bin in bald wieder da. Bitte iss ohne mich." Ich drückte ihm noch einen Kuss auf den Mund, zog mir dann meinen Mantel über, bewaffnete mich und verschwand. 





Draußen war es schlimmer, als ich gedacht hatte. Ein Regenschirm hätte bei dem starken Wind nichts gebracht. Sobald ich das Dorf verlassen hatte, folgte ich dem rechten Pfad. Auf dem Weg zum Strain River wurde der Regen leichter, trotzdem fühlte sich meine Kapuze völlig durchnässt an. 
Eine Stunde später kam ich endlich an dem zerstören Dorf Kul Elna an. Ich zog die Kapuze von meinem Kopf und sah mich kurzer Hand um, eine Hand um Kigans Griff. Vorsichtig trat ich durch die Gespensterstadt aus Trümmern und Leichen. Vieles war verbrannt, das Feuer musst vom Regen gelöscht worden sein. Das Pflaster unter meinem Auge fühlte sich ebenfalls total nass an und als würde es gleich herunterflutschten. Ich drückte zwei Finger darauf, um ihm doch etwas Halt zu geben. 
Nun... wo ist die Notiz? Was haben die Cylonen verloren?, fragte ich mich, als ich weiter durch die Gegend schritt. Doch plötzlich hörte ich etwas. Das konnte jedoch nicht sein, denn es gab sicherlich keine Menschen mehr hier. Wenn jemand hier war, dann ein Feind. Jeder vom Widerstand wusste, dass ich hier war, sie würden nicht unnötig kommen und ein Risiko auf sich nehmen. 
Ich war gerade dabei mich umzudrehen, als ich schon das Geräusch von Stahl hörte und eine Präsenz vernahm. Ich zog Kigan aus seiner Scheide und wandte mich um - blockte einen Schwertangriff von einem Mann mit einer Maske ab. Wer...? 
Er schien sich nicht zu kümmern. Wir schnitten unsere Klingen aneinander und trat dann einen Schritt zurück. In nur wenigen Sekunden war ich umkreist von vier anderen; sie sahen alle gleich aus und besaßen dieselben Schwerter. Es waren jedoch einfach Ritterschwerter und sie schienen nicht gut damit umgehen zu können. Es war also egal, wie viele sie waren. Ich würde sie auslöschen können. 
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BeitragThema: Re: Seven Sins: Die Story    Sa März 07, 2015 8:08 am

Kleidung + Maske:
 

Das Wetter schlug kräftig durch die Welt. Regen krachte zu Boden und der Wind pfiff einem um die Augen. Dennoch waren laut und deutlich Geräusche von Klingen, die aneinander gerieten, zu hören. Fünf Männer umzingelten ein einzelnes Ziel, während eine weiter Gruppe aus Maskierten sich von einer anderen Richtung näherten, sodass der Person nun insgesamt zehn Personen gegenüber standen. Plötzlich ertönten Schmerzensschreie laut gegen den Sturm, während aus jeder Kehle eines jeden Mannes Blut floss. Bevor jemand etwas hatte tun können, fielen die zehn Mann zu Boden, während nur das "Opfer" zurück blieb. Mit einer eleganten Landung kniete ich vor Rin und stand auf. Im Sturm und mit meiner Aufmachung, würde er mich sicher nicht erkennen, doch als ich die Maske abnahm, lächelte ich ihn an. "Lang ist es her Rin. Alles gute zum Geburtstag.", meinte ich ruhig, aber freundlich, während mein Haar wild nach hinten wehte und immer nasser wurde.

Es waren bestimmt Monate gewesen, dass ich ihn damals zurückgelassen hatte. Ich wusste nicht, wie er auf mich reagieren würde, weshalb ich einfach nur ruhig da stand und die rotfarbenen Klinge in seine Scheide steckte. Es war ein würdiger Ersatz für das Murasame, mit dem Unterschied, dass kein Blut unschuldiger Menschen daran klebte. Es war befreiend. Etwas zurückhaltend wollte ich ihn umarmen, doch nachdem ich mich zwei Schritte genähert hatte, blieb ich stehen. Er war sicher wütent, oder zumindest enttäuscht. Wobei Überrascht vermutlich am Nächsten liegen würde.
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BeitragThema: Re: Seven Sins: Die Story    Sa März 07, 2015 8:25 am

"Du?" Ich sah Yuni an, studierte kurz ihr Gesicht, ließ die Kleidung und die Maske außer Acht. Es war wie ein Traum, dass sie da einfach stand. Das Umarmen fehlte, obwohl sie doch zwei Schritte auf mich zuging. "Cool siehst du aus", sagte ich ihr, ohne sie genau angesehen zu haben. Ich steckte Kigan zurück seine Scheide und wandte ich zur Seite, trat über die Leiche des Mannes vor mir und ging zu einer kleinen Musikbox. Sie musste mir entgangen sein. Ich hob sie vorsichtig auf, als ob ich es ehren wollte. Es hatte schließlich jemandem hier gehört. Es war etwas eingeritzt, in Russisch. Was hatten Cylonen mit Russisch zu tun? Waren diese Maskierten wegen der Box gekommen? 
Es war einer Überlegung wert. Ich wollte mich jedoch später damit beschäftigen, und wandte mich wieder zum Eingang - also auch zu Yuni. Da mein Mantel mich komplett einhüllte, sah an mir eigentlich gar nichts neu aus. Sogar das Pflaster musste noch alt für sie sein. "Sonst noch was?" Schließlich hatte sie mir 'alles Gute' gewünscht und war immer noch hier. 
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